Lösungen nach Einschränkung

Prüfen Sie mit uns Ihre Anforderungen und Bedürfnisse damit wir gemeinsam eine optimale auf Sie zugeschnittene Lösung finden. Mit über 30 Jahren Erfahrung im individuellen Umbau von Fahrzeugen für mobilitätseingeschränkte Personen, können wir Sie umfassend und kompetent beraten.


Nach einem Schlaganfall
… ist eine Halbseitenlähmung die häufigste Einschränkung, mit der Sie weiterhin Auto fahren können. Ist sie linksseitig, benötigen Sie lediglich ein Automatikfahrzeug.
Bei einer Beeinträchtigung der rechten Seite, kann das Gaspedal durch beispielsweise eines manuellen oder elektronisch gesteuertes Gaspedal nach links verlegt werden.
Ein Lenkradknauf erleichtert das Lenken mit einer Hand. Lenkraddrehgriffe mit Funksteuerung ermöglichen, während man das Lenkrad hält, gleichzeitig Blinker, Wasch-Wisch-Anlage, Lichtschalter, Hupe oder Warnblinkanlage zu bedienen. Auch eine Sprachsteuerung mit diesen Funktionen könnte hier hilfreich sein.

 

Querschnittlähmung – Paraplegie und Tetraplegie
Unter einer Querschnittlähmung (auch Paraplegie, spinales Querschnittsyndrom, Querschnittläsion oder Transversalsyndrom) wird ein aus einer Schädigung des Rückenmarkquerschnittes resultierendes Lähmungsbild mit Ausfall motorischer, sensibler oder vegetativer Funktionen verstanden. Das Störungsbild einer Querschnittlähmung hängt davon ab, in welcher Höhe und in welchem Ausmaß das Rückenmark geschädigt ist. Ab Höhe Brustbereich spricht man von einer Tetraplegie.
Die hierdurch entstandenen Einschränkungen – z.B. schwache Brust- und Rückenmuskulatur, Einschränkung der Funktion von Armen und Händen, Lähmung der Beine – können durch entsprechende Umbauten aufgefangen werden.
Sowohl bei Paraplegie als auch Tetraplegie können bei Selbstfahrern durch den Einbau von entsprechenden Fahr- und Bedienhilfen die Einschränkungen weitestgehend ausgeglichen werden. Die Voraussetzung ist ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe. 
Ein Lenkradknauf erleichtert das Lenken mit einer Hand. Lenkraddrehgriffe mit Funksteuerung ermöglichen, während man das Lenkrad hält, gleichzeitig Blinker, Wasch-Wisch-Anlage, Lichtschalter, Hupe oder Warnblinkanlage zu bedienen. Auch eine Sprachsteuerung dieser Funktionen könnte hier hilfreich sein.
Es gibt die Möglichkeit einen Gasring am Lenkrad zu montieren. Dieser wird hinter dem Lenkrad angebracht und ermöglicht das Gaspedal mit den Händen zu bedienen. Dadurch sind beim Gas geben beide Hände am Lenkrad, welches weitere Sicherheit beim Führen des Fahrzeugs gibt.
Eine Armlehne am Fahrersitz zum Abstützen erleichtert das Lenken und ein zusätzlicher Handgriff erleichtert das Ein- und Aussteigen. Sinnvoll könnte zudem ein Automatik-Gurt oder ein Stellmotor zum Schließen der Tür oder Kofferraumklappe sein.
Eine Pedalsperre (Untergleitschutz) verhindert, dass die Füße (aufgrund z.B. einer Spastik) unter die Pedale rutschen und ein sicheres Führen des Fahrzeuges nicht gegeben ist.
Um das Öffnen von Türen zu erleichtern, können elektrisch betriebene Türöffner montiert werden. Diese können sowohl über einen Schaltknopf als auch über eine Fernbedienung gesteuert werden.
Zudem können spezielle Sitze den Seitenhalt beim Fahren oder auch zum Transfer aus dem Rollstuhl heraus verbessern. Anatomisch geformte Sitze, die sich modifiziert und verstellt werden können, unterstützen eine bessere Haltung und führen zu mehr Sicherheit und Haltung. Außerdem gibt verschiede Möglichkeiten, wie Schwenksitze, die Sie mitsamt dem Sitz aus dem Fahrzeug heraus bewegt oder ein Rutschbrett, das Sie über die Schwelle Ihrer Tür hinaus rutschen lässt und das Umsteigen in den Rollstuhl vereinfacht. 
Rollstuhllifte können bei größeren Fahrzeugen eingesetzt werden, um Personen mit manuellen oder Elektrorollstühlen sitzend hineinzuheben. Je nach Umbau können Sie bis zum Fahrersitz vorfahren oder zum vorgesehenen Rollstuhlplatz gelangen.
Je nach Grad der Paraplegie kann der Rollstuhlfahrer auf den Fahrersitz umsteigen und den Rollstuhl beispielsweise in einem Chair Topper auf dem Dach verstaut werden. Der Rollstuhl wird von der Hebevorrichtung zusammengeklappt und in den Chair Topper gezogen. Eine ähnliche Option bietet der Verladearm Robot 11, welcher den Rollstuhl durch die Seitentür oder die Heckklappe in das Fahrzeug zieht. Edag & Rausch Ladeboy 
Liegt eine Tetraplegie vor und der Fahrer hat geringere Muskelkräfte, kann eine extra leichte Servolenkung und eine Erhöhung der Bremskraft die Person unterstützen. Hierzu wird im Vorfeld die vorhandene Muskelkraft gemessen. 
Als Aktivfahrer im Rollstuhl kann ein Heckausschnitt so eingebaut werden, dass Sie mit dem Rollstuhl bis zum Lenkrad vorfahren können. Dort wird der Rollstuhl durch eine Docking-Station verankert. Dadurch entfällt das Umsteigen vom Rollstuhl auf den Fahrersitz und sie können aus dem Rollstuhl heraus das Fahrzeug bedienen. Ebenso ist ein Fahrerwechsel möglich. Hierzu wird der Beifahrersitz gelöst und auf der Fahrerposition arretiert und der Rollstuhl fährt auf den Beifahrerplatz und wird dort befestigt.
Es gibt viele verschiedene Brems- und Lenkmittel, die Ihnen das Fahren eines Fahrzeuges ermöglichen. Hierzu zählen unter anderem:
-    2-Wege / 4-Wege Joystick
-    Fahrradlenkung
-    Minilenkrad
-    Gas-Bremsschieber (links/rechts)
-    Crashgetesteter Rollstuhl nach §35 StVO?? als Fahrerplatz
-    Kopf-Rückenstütze
-    Sprachsteuerung für Sekundärfunktionen
-    Optional lassen sich alle wichtigen Fahrzeuganwendung über die Sprachsteuerung bedienen (z.B. elektr. Schiebetür, Fensterheber, Klimaanlage, Tempomat, Sonnenblende, uvm.)
-    Elektrische Sonnenblende

 

Leiden Sie unter der Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta) …
… können Ihre Knochen leicht „wie Glas“ brechen. Die Glasknochenkrankheit ist eine seltene Erbkrankheit.
Mit Hilfe unserer Driver Test Station wird die Fahrtüchtigkeit einer Person in Bezug auf deren Muskelkraft, Bewegung, Verhalten und Reaktionsdauer getestet. Neben der objektiven Bewertung der Voraussetzungen bietet die Driver Test Station auch Simulationsmöglichkeiten für spezielle Umbauten und Fahrzeugmodelle. Aufgrund der Auswertung wird der Umbau individuell, nach den vorhandenen Fähigkeiten, geplant und umgesetzt.

Gespaltener Dornfortsatz (Spina bifida)
Bei der Spina bifida – von lat. spina (Stachel, Dorn) und bifidus (in zwei Teile gespalten), somit auf Deutsch „Wirbelspalt“ oder „Spaltwirbel“, auch „offener Rücken“ – handelt es sich um eine Neuralrohrfehlbildung mit unterschiedlichen Ausprägungen die sich entsprechend differenziert schwer auswirken.
Durch die Einschränkungen des Unterkörpers ist der Rollstuhl so angepasst, dass der Betroffene tiefer sitzt. Hier wird die Position des Lenkrades angepasst. Eine extra leichte Servolenkung und eine Erhöhung der Bremskraft unterstützen Personen mit geringen Muskelkräften zusätzlich.

 

Kleinwuchs Mikrosomie
Mit einem speziell angepassten Fahrersitz, einem Mini-Lenkrad oder Joystick und einer Pedalverlängerung/-erhöhung kann die notwendige Kraft zum Führen eines Kfz aufgebracht werden. Pedalerhöhungen können auf Wunsch höhenverstellbar oder auch abnehmbar sein, falls Personen unterschiedlicher Körpergröße das Fahrzeug bedienen möchten. Auch ein Heckeinstieg für den Rollstuhl wäre eine Möglichkeit. Bei einer speziellen Beratung prüfen wir die vorhandene Bewegungsfähigkeit und schlagen entsprechende Lösungen vor.
Weitere Umbaumöglichkeiten: Automatikfahrzeug, Heckeinstieg mit einer Rollstuhl-Rampe, Fernbedienung oder Sprachsteuerung für diverse Funktionen des Fahrzeugs, Umsetzhilfe vom Rollstuhl in den Fahrersitz, Ausstieghilfe, Rückfahrkamera, Spiegel asymmetrisch, Zusatzheizung oder Standheizung mit Fernbedienung, Freisprecheinrichtung etc..

Muskelerkrankungen
Bei fortschreitendem Verlauf der Bewegungseinschränkungen und Muskelschwäche muss die erforderliche technische Unterstützung sowie die Art des Lenkmittels individuell ermittelt werden.
Umbaubeispiele: Funkfernbedienung für Rollstuhlrampe und Türen, elektronische Bedienhilfen, Kameras für die bessere Umsicht, Sprachsteuerung, Klimaanlage, Standheizung, je nach ihren Möglichkeiten.

Poliomyelitis (spinale Kinderlähmung)
Die Poliomyelitis auch Polio genannt (deutsch Kinderlähmung) ist eine von Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit, die die muskelsteuernden Nervenzellen des Rückenmarks befallen und zu bleibenden Lähmungserscheinungen oder bis hin zum Tod führen kann.
Hier müssen die Art der Bedienelemente wie Gas, Bremse und Lenkung über eine individuelle Beratung ermittelt werden. Es kann z.B. ein Mini-Lenkrad oder eine Joystick-Lenkung angebracht werden. Die Einschränkungen und das Nachlassen der Muskelkraft in den betroffenen Körperteilen erfordern einen gezielten Einsatz und eine bedarfsgerechte Einstellung der technischen Hilfen.

Bei einer Hemiplegie/Hemiparese
… liegt einer Halbseitenlähmung vor, wodurch deren sensomotorischen Funktionen verloren gegangen sind.
Tritt sie linksseitig auf, reicht der Umstieg auf ein Automatikfahrzeug. Bei rechtsseitiger Lähmung kann ein klappbares, elektronisch gesteuertes Gaspedal links neben der Bremse Abhilfe schaffen.
Ein zusätzlicher Lenkradknauf erleichtert das Lenken mit nur einer Hand. Lenkraddrehgriffe mit Funksteuerung ermöglichen, während man das Lenkrad hält, gleichzeitig Blinker, Wasch-Wisch-Anlage, Lichtschalter, Hupe oder Warnblinkanlage zu bedienen. Auch eine Sprachsteuerung dieser Funktionen könnte hier hilfreich sein. Eine extra leichte Servolenkung und eine Erhöhung der Bremskraft unterstützen den Fahrer zusätzlich.

Muskeldystrophie ...
... ist eine Sammelbezeichnung für primär degenerative Muskelerkrankungen. Kennzeichen einer Muskeldystrophie ist eine fortschreitende, meist symmetrisch ausgebildete Muskelschwäche beim männlichen Geschlecht.
Bei diesen Muskelerkrankungen muss individuell entschieden werden welche Möglichkeiten bestehen. Hier wird von uns die vorhandene Muskelkraft gemessen und die entsprechenden Hilfsmittel vorgeschlagen.

Amputationen
Wenn wegen Amputation eines der Glieder ausfällt, muss, um weiter ein Kfz führen zu können, für ein Ausgleich gesorgt werden. Hier kommt es darauf an welche Extremitäten fehlen. Je nach Ausgangslage gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umrüstung.
Voraussetzung ist ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe. 
Elektrisch betriebene Türöffner öffnen und schließen die Kofferraumtür oder Schiebetür selbsttätig über einen Schaltknopf oder mit einer Funksteuerung. 
Ein Lenkradknauf erleichtert das Lenken mit einer Hand. Lenkraddrehgriffe mit Funksteuerung ermöglichen, während man das Lenkrad hält, gleichzeitig Blinker, Wasch-Wisch-Anlage, Lichtschalter, Hupe oder Warnblinkanlage zu bedienen. Auch eine Sprachsteuerung für diese Funktionen könnte hier hilfreich sein. Eine weitere Möglichkeit wäre die Verlegung des Gaspedals nach links. Dies kann so umgebaut werden, dass auch andere Fahrer weiterhin das Fahrzeug bedienen können. Zudem kann eine leichtgängige Lenkung und Bremse weitere Hilfestellung bieten.

Wirbelsäulenleiden
Bei dem Begriff handelt es sich um einen Überbegriff für eine Vielzahl krankhafter Veränderungen der Wirbelsäule. In der Regel wird hier versucht durch orthopädische und elektrisch verstellbare Sitze die z.T. anatomisch angepasst werden können, eine schmerzfreiere Position beim Führen eines Fahrzeugs zu erlangen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten dies zu erreichen.

Multiple Sklerose (MS)
Die Multiple Sklerose (MS), häufig auch Encephalomyelitis disseminata (ED), ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache noch nicht geklärt ist. 
Entgegen der landläufigen Meinung führt die Multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, der Verlauf kann durch verschiedene Maßnahmen jedoch günstig beeinflusst werden. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung bleibt die Mehrzahl der Patienten gehfähig. 
Bei nachlassender Kraft der Muskeln kann es im Laufe der Zeit zu Schwierigkeiten mit dem Wechseln vom Rollstuhl auf den Fahrersitz kommen. Hier bietet sich das Fahren im Rollstuhl an. Der Rollstuhl wird hier am Fahrzeugboden arretiert und bietet festen Halt, um das Fahrzeug sicher zu führen. Auch die Fähigkeit zu lenken und zu bremsen kann in diesem Fall technisch unterstützt werden.

Parkinson
Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson (Schüttellähmung oder Zitterlähmung) ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des Extrapyramidalmotorischen Systems. Die Hauptsymptome sind Rigor (Muskelstarre), Tremor (Muskelzittern) und Bradykinese (verlangsamte Bewegungen), welche bis hin zu Akinese (Bewegungslosigkeit) führen kann, sowie posturale Instabilität (Haltungsinstabilität).
Parkinson-Patienten, die einen Pkw-Führerschein besitzen, sind nicht verpflichtet, ihre Parkinson-Erkrankung bei den zuständigen Behörden zu melden aber eine gute Selbsteinschätzung ist hier notwendig, um sich und anderer nicht zu gefährden.
Durch Nutzung eines Automatikschaltung und breiterer Pedale kann das Führen eines Kfz erleichtert werden. Evtl. können weitere Hilfsmittel verwendet werden. Dies ist im Einzelfall zu prüfen.

Contergan
Unterstützung beim Ein- und Ausstieg bieten Verladevorrichtungen für Rollstühle. Bedienungserleichterungen der Lenkung (z.B. Steuerung mit den Füßen über Lenkstockhebel), Modifizierung von Bremse und Gas sind möglich. Eine Sprachsteuerung der Blinker, Wasch-Wisch-Anlage, Lichtschalter, Hupe oder Warnblinkanlage bietet sich hier ebenfalls an. Ein speziell angefertigter Sitz und eine elektrisch verstellbare Kopfstütze sorgen für besseren Seitenhalt und eine angenehmere Sitzposition.

Mit Rheuma
… oder Rheumatismus, auch rheumatische Erkrankung, werden Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen. 
Ein Lenkradknauf erleichtert das Lenken mit einer Hand. Lenkraddrehgriffe mit Funksteuerung ermöglichen, während man das Lenkrad hält, gleichzeitig Blinker, Wasch-Wisch-Anlage, Lichtschalter, Hupe oder Warnblinkanlage zu bedienen. Auch eine leichtgängige Lenkung und Bremse wäre hier möglich.
Durch entsprechende Einstiegshilfen und Verladehilfen für Rollstühle kann der Transfer von und ins Fahrzeug erheblich erleichtert werden. 
Ganz gleich, welche Anforderungen und Bedürfnisse Sie haben, können wir Lösungen erarbeiten, die für Sie die nötige Entlastung schaffen. 

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.  

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